Altersvorsorge für Frauen
Frauennetzwerk bietet Online-Vortrag mit Expertin zur richtigen Strategie
Privat für das Alter vorzusorgen ist zwar für fast alle Menschen wichtig, weil die gesetzliche Rente allein in der Regel nicht ausreichen wird, den gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand zu halten. Doch bei Frauen ist die Ausgangslage oft schlechter und sie sind daher immer noch häufiger von Altersarmut bedroht als Männer. Deshalb bietet das FrauenNetz Rhein-Lahn und die Kreisvolkshochschule am Donnerstag, 19. Februar um 18 Uhr einen digitalen Info-Abend zum Thema für interessierte Frauen an.
Die Gründe dafür, dass besonders Frauen von Altersarmut bedroht sind, liegen oft an den Rahmenbedingungen, wie es in der Ankündigung heißt: „Frauen verdienen nach wie vor meist weniger als Männer, arbeiten mehr in Teilzeit und nehmen wegen Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen häufiger Pausen von der Erwerbstätigkeit. All das führt im Ergebnis zu einer niedrigeren Rente“. Das macht auch der „Equal pay day“ deutlich, der symbolisch den Tag markiert, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten müssen, um das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen zu erhalten. 2026 ist dieser Tag am 26. Februar.
Mit dem Vortrags-Angebot möchten die Veranstalter Frauen für das Thema sensibilisieren, Unsicherheiten bezüglich der verschiedenen Vorsorgeprodukte abbauen und sie darin bestärken, ihre finanzielle Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. Ina Kötter, Fachberaterin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, erläutert im Vortrag zunächst, welche allgemeinen Kriterien vorab berücksichtigt werden sollten und was bei der Auswahl geeigneter Anlageformen grundsätzlich eine Rolle spielt. Danach informiert sie über die unterschiedlichen Vor- und Nachteile ausgewählter Produkte für die Altersvorsorge.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des FrauenNetzes Rhein-Lahn und wird organisiert von der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Lahn-Kreises, Dorothee Milles-Ostermann, der Referentin für gesellschaftliche Verantwortung und Bildung des Evangelischen Dekanats Nassauer Land, Beate Schmittel und der Leiterin der Kreisvolkshochschule, Katharina Kunz in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Für den rund 90-minütigen und kostenfreien Vortrag werden ein Computer oder Laptop mit Internetzugang und ein Lautsprecher benötigt. Ideal ist ein Kopfhörer. Als Browser können Firefox oder Google Chrome verwendet werden. Der Veranstaltungslink wird vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail zugesandt.
Anmeldung an die Kreisvolkshochschule www.kvhs-rhein-lahn.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Alle Daten
- 19. Februar 2026 18:00 - 19:30
