
Was wird aus unseren Friedhöfen?
Vortrag und Gespräch zur Trauerkultur nach dem neuen Bestattungsgesetz
DAUSENAU/RHEIN-LAHN. (26. August 2026) „Was wird aus unseren Friedhöfen?“. Dieser Frage geht Maike Kniese, Pfarrerin und stellvertretende Dekanin am Dienstag, 1. September um 18 Uhr in der evangelischen St. Kastorkirche Dausenau nach.
Wie und wo möchte ich gerne einmal bestattet werden? Was wird aus unseren Friedhöfen? Mit den Teilnehmenden möchte Kniese über die Bestattungs- und Trauerkultur ins Gespräch kommen. Rheinland-Pfalz hat seit vergangenem Jahr ein neues Bestattungsgesetz. Was ist neu? Welche Veränderungen kann es auf den heimischen Friedhöfen im Rhein-Lahn-Kreis nach sich ziehen? Das sind Fragen, die an diesem Abend aufgegriffen werden. „Lassen Sie uns von Orten erzählen und sie uns vorstellen, an denen wir unsere Toten geborgen wissen und gerne besuchen“, beschreibt die Theologin.
Die Thematik wird an einem besonderen Ort aufgegriffen. Denn in der evagelischen St. Kastorkirche Dausenau ist derzeit die Kunstausstellung „Ach Mensch. Was bleibt?“ zu sehen, die sich mit grundlegenden Fragen zum Sterben auseinandersetzt. Bestattungsrituale spielen in der Menschheitsgeschichte schon immer eine große Rolle. „Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht“ lautet etwa ein Satz, der dem griechischen Staatsmann Perikles zugeschrieben wird, der fast 500 Jahre vor Christi Geburt lebte.
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Welche Bedeutung haben die Friedhöfe noch? Der Frage wird in Dausenau nachgegangen. Foto: Matern
